Das Neue Entlassrezept nach dem Krankenhausaufenthalt

 

Viele Patienten sind darauf angewiesen, dass nach ihrem Krankenhausaufenthalt ihre Behandlung unmittelbar fortgesetzt wird. Doch gibt es immer wieder Betroffene, die nach ihrer Entlassung nicht umgehend ihren Hausarzt aufsuchen können, um dort die notwendigen Rezepte zu besorgen .

Daher kam es in der Vergangenheit dazu ,das die Medikation dadurch unterbrochen wurde. Die Therapietreue des Patienten ist damit gefährdet worden. Der Arzt des Krankenhauses kann durch das neue Entlassmanagement dem Patienten die benötigten Medikamente und notwendigen Heil – und Hilfsmittel verordnen. er darf sogar eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.

Durch diesen Service können Patienten die in ihrem Gesundheitszustand beeinträchtigt sind, erst einmal sinnvoll entlassen werden. Es gibt aber eine Voraussetzung die erfüllt sein muss damit das Entlassmanagement greifen kann. Der Patient muss bereits bei der Aufnahme über diese Modell aufgeklärt und schriftlich einer Teilnahme zu gestimmt haben. Der behandelnde Krankenhausarzt bespricht rechtzeitig mit dem weiterbehandelnden Arzt die Art und das Ausmaß des weiteren Versorgungsbedarfs bevor der Patient entlassen wird. Dadurch wird ein reibungsloser Übergang zwischen Krankenhausentlassung und ambulanter Versorgung sichergestellt.

Der Krankenhausarzt kann ein Entlassrezept für die stationär begonnene Arzneimitteltherapie ausstellen, wenn ab zusehen ist das die Therapie nicht nahtlos fortgesetzt werden kann .  Das Rezept kann direkt vor Ort in einer Apotheke eingelöst werden. Auf dieser Weise wird die Therapietreue und Medikamenteneinnahme des Patienten sichergestellt. Mit dem Entlassrezept, können Arzneimittel bis zu zehn Tage verordnet werden sowie therapeutische Maßnahmen wie Heil – und Hilfsmittel für einen Zeitraum bis zu sieben Tage. Das beinhaltet eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, häusliche Krankenpflege sowie auch Verbandmittel . Dieses Rezept darf nur am  Entlassungstag ausgestellt werden. Diese Rezept darf der Patient dann innerhalb drei Tage bei der Apotheke vor Ort einlösen.  Die drei Tages einlöse Frist beginnt ab dem Tag der Ausstellung. Es ist nicht erlaubt eine bestimmte Apotheke zu zuweisen.

Durch das Entlassrezept, erfüllt die Apotheke die Grundlage der Arzneimittelversorgung des Patienten zu übernehmen der gerade aus dem Krankenhaus entlassen wurde.  Die Therapietreue des Patienten wird durch den Apotheker fortgeführt ,da er Fragen zur Fortsetzung der Therapie- Behandlung, Dosierung und Einnahmezeitpunkte beantwortet .  Wichtig ist auch ,dass der Apotheker im engen Kontakt mit dem Krankenhaus steht, somit auch immer ein Ansprechpartner für den jeweiligen Fall zu Verfügung steht.