EUTB

BERLIN (kobinet) Wer Fragen zum Thema Teilhabe hat, kann sich an eine der bundesweit gut 500 Teilhabeberatungsstellen (EUTB) wenden. Hier beraten Peers – behinderte Menschen oder ihre Angehörigen – auf Augenhöhe. Die Beratungsstellen leisten sehr gute Arbeit, sind aber auch mit Schwierigkeiten konfrontiert. Im Namen ihrer Bundestagsfraktion hatte kürzlich Corinna Rüffer (Bündnis 90 /DIE GRÜNEN) die Bundesregierung gefragt, wie sie diese Schwierigkeitenn sieht.
Dabei mussten diese Abgeordnete und ihre Fraktion lernen wie die Bundesregierung die Probleme in ihren Antworten einfach wegargumentiert.

  • Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit zwischen Beratungsstellen und Reha-Trägern gebe es grundsätzlich keine, nur in Einzelfällen.
  • Sprachbarrieren sind keine Barrieren für Ratsuchende mit Beeinträchtigungen oder drohenden Beeinträchtigungen im Sinne der Förderrichtlinie.
  • Nur knapp 70 Beratungsstellen sind finanziell so ausgestattet, dass sie in etwa drei Vollzeitstellen besetzen können.
  • Nur in fünf Bundesländern sind alle Beratungsstellen barrierefrei.
    Die Kommentare von Corinna Rüffer (MdB) zu diesen Antworten der Bundesregierung können HIER nachgelesen werden. Den Text der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Zur Situation in den Beratungsstellen der ergänzendenunabhängigen Teilhabeberatung“ gibt es HIER.

Quelle: Kobinet-Nachrichten